Tobey Maguire

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US-amerikanischer Schauspieler

Tobey Maguire vollzog Ende der 1990er Jahre eine glänzende Karriere, die ihn zum gefragten Action-Helden des internationalen Kinos aufsteigen ließ. Seinen Durchbruch markierte 1997 der Steifen „Der Eissturm“, ehe er in Woody Allens Film „Harry außer sich“ vor der Kamera stand. Mit der Comic-Verfilmung „Spider-Man“ im gleichnamigen Kinofilm aus dem Jahr 2002 avancierte er zum Super-Star. In seinen Rollen verkörperte Tobey Maguire oft den ruhigen und beherrschten aber auch durchsetzungsstarken Charakter. Zu seinen erfolgreichsten Filmen zählen weiter „Ride with the Devel“ (1999), „Wonder Boys“ (2000), „Seabiscuit“ (2003) und „The Good German“ aus dem Jahr 2007.

Tobias Vincent Maguire wurde am 27. Juni 1975 in Santa Monica (Kalifornien, USA) geboren. Seine Eltern waren mit 18 und 20 Jahren noch sehr jung bei seiner Geburt. Sein Vater Vincent war Koch und verließ seine Frau Wendy, eine Sekretärin, zwei Jahre nach der Geburt des gemeinsamen Sohns. 1993 brach Maguires Vater in eine Bank ein und wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Während seiner Kindheit zog Maguire mit seiner nicht sehr vermögenden Mutter viel umher und lebte u. a. in Kalifornien, Oregon und Washington. 2007 erzählte Maguire in einem Interview mit der Zeitschrift „Player“, er habe während dieser sehr entbehrungsreichen Zeit zwölfmal die Schule gewechselt und durch die ständigen Neuanfänge einen Großteil seines Selbstbewusstseins verloren, schließlich sogar Magenprobleme bekommen. Tobey wollte eigentlich wie sein Vater Koch werden, doch seine Mutter bot ihm 100 Dollar, wenn er statt des Hauswirtschaftskurses an der High School den Schauspielkurs belegen würde. Tobey nahm das Angebot an und der Funke sprang über. Tobey war 13 Jahre alt, als er in eine lokale Theatergruppe eintrat. Trotz heftigen Lampenfiebers bei jeder Aufführung biss er sich durch und bekam erste Rollen in Werbefilmen, wobei er unter anderem in Spots für McDonalds und Atari auftrat.

Mit 16 Jahren hatte sich Maguire bereits einen gewissen Grad an Professionalität auf der Bühne angeeignet und sein Lampenfieber unter Kontrolle gebracht. Zu dieser Zeit häuften sich seine Engagements beim Fernsehen. 1988 war er beispielweise in der Serie „Roseanne“, 1993 in „Walker, Texas Ranger“ zu sehen.

Im selben Jahr debütierte er auch im Spielfilm mit einer Rolle in dem Drama „This Boy’s Life“, in dem Robert De Niro mitwirkte und Maguires Freund Leonardo DiCaprio seinen Durchbruch als Filmschauspieler erzielte. Für Maguire folgten aber nur weitere kleine Rollen in Kinofilmen, so spielte er etwa 1995 im Kurzfilm „Duke of Groove“ mit, der für den „Oscar“ nominiert wurde.

Ein Jahr später übertrug man ihm in „Joyride“ seine erste Hauptrolle, womit Maguires Filmkarriere nun endgültig als eröffnet galt. Es folgte eine Rolle im Drama „Der Eissturm“, wo er neben Christina Ricci, Sigourney Weaver, Kevin Kline sowie Joan Allen auftrat und erste Popularität erfuhr.

Im Jahr 1997 konnte man Tobey Maguire in Woody Allens „Harry außer sich“ bewundern. Außerdem spielte er in „Fear and Loathing in Las Vegas“ überzeugend einen Anhalter, der von einem drogenberauschten Fahrer, Johnny Depp, mitgenommen wird.

Im Jahr 1999 begeisterte Maguire als eigenwilliger junger Mann in „Gottes Werk und Teufels Beitrag“. Er spielte damit die Hauptrolle in einem der erfolgreichsten Streifen des Jahres. Es folgten Rollen in „Die Wonder Boys“, wo Maguire mit Michael Douglas auftrat, und im Drama „Ride With the Devil“, in dem er den Sohn deutscher Immigranten in Amerika mimte, der im Bürgerkrieg gegen seinen eigenen Vater kämpft.

Zum Weltstar wurde Tobey Maguire jedoch 2002, als er in der Erfolgsproduktion „Spider-Man“ die Rolle des schüchternen Peter Parker spielte, der durch den Biss einer genmanipulierten Spinne zum Superhelden Spider-Man mutiert. Der überraschende Kinoerfolg bescherte dem Schauspieler die Aussicht, in den vorgesehenen beiden Fortsetzungen von „Spider-Man“ ebenfalls die Hauptrolle zu übernehmen.

Im Jahr 2004 entstand mit „Spider-Man 2“ die Fortsetzung der Comic-Verfilmung, der 2007 der dritte Teil folgte. Indes stand er 2007 auch für die Produktion „The Good German“ vor der Kamera.

Mit seiner Lebensgefährtin Jennifer Meyer, mit der er seit 2006 verlobt ist, hat Maguire seit dem 10. November 2006 eine gemeinsame Tochter.

(Quelle: Who’s who, Wikipedia)

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