Warren Buffett

Investment-Genie und Chairman von Berkshire Hathaway Inc.

Warren Edward Buffett wurde am 30. August 1930 in Omaha (Nebraska, USA) als Sohn eines Brokers geboren. Bereits als Junge erhielt Warren Einblick in die väterliche Arbeitswelt.

Mit 11 kaufte er seine ersten Aktien. Sein Chef riet ihm: Setze auf Werte und warte. Nach der Schule studierte Buffett an der Columbia University Business School. Bereits in der Schul- und Studienzeit begann er, in Aktien zu investieren und sich mehrere Beteiligungen aufzubauen.

Im Jahr 1952 heiratete Buffett Susan Thompson. 1954-1956 arbeitete er für Benjamin Grahams Investmentfirma an der New Yorker Wall Street.

Im Jahre 1965 übernahm er die Textilfirma Berkshire in New England, der Aktienkurs lag unter 20 Dollar – heute bei etwa 42.000 Dollar (Stand: März 2000), das teuerste Papier an der New Yorker Börse.

Das Geschäftsprinzip Buffetts beruht auf einer spezifischen Methode des Aufkaufs von Beteiligungen, die er der Investmentphilosophie seines Studienmentors Benjamin Graham entlehnte. Dabei konzentriert er sich auf noch unterbewertete Aktien, die er so lange hält, bis sich ihr eigentlicher „innerer Wert“ („intrinsic value“) in Kurssteigerungen bemerkbar macht.

Diese als „Buffettologie“ bezeichnete Methode der Aktienspekulation hängt somit von einer fundierten Einschätzung des Wertpotentials von Aktien ab, die aus der Kenntnis des zugehörigen Unternehmens und seiner Strategie resultiert. Die Anteile von Buffetts Investfirma streuen sich von Gillette über die Washington Post und American Express bis zu Walt Disney und McDonald’s. 1998 hielt er selbst 42% der Anteile seines Unternehmens.

In den 1990er Jahren setzte Buffett entgegen allen Prognosen auf den Getränkeproduzenten Coca Cola, dessen Marktexpansion in Osteuropa und Asien seinen ausgebauten Beteiligungen großen Gewinn brachte. Im Jahre 1991 spielte der Finanzmanager bei der Sanierung der New Yorker Investmentbank Salomon Brothers Inc. eine maßgebliche Rolle, indem er dem Bankhaus durch seine Interims-Präsidentschaft wieder zu Ansehen verhalf.

1997/98 überraschte Buffett durch die Investition in Silber, durch die er 20% des globalen Angebots des Edelmetalls aufkaufte. Der anschließende Anstieg des Silberpreises krönte auch diese Spekulation mit Erfolg.

Mitte 1998 übernahm Buffetts Investmentunternehmen die General Re Corporation, den größten Rückversicherer der USA, der auch mit der Kölner Rückversicherung AG und damit mit dem europäischen Markt verflochten ist.

Das Vermögen des Finanzspekulanten wurde für 1998 auf über 30 Milliarden US$ geschätzt. Damit rief Buffett eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben, die sich für Geburtenkontrolle und die Abschaffung von Atomwaffen stark macht.

Buffet zeigt seinen Reichtum nicht. Der großväterlich-freundliche Mann mit dem trockenen Humor trägt schlecht sitzende Anzüge, liebt Fast Food, kaufte sein Flugzeug billig vom Flugzeug-Friedhof und fährt seinen Lincoln selbst. Cola mit Kirschgeschmack liebt er genau so wie Nachdenken und Lesen. Einmal die Woche gönnt er sich ein Essen im Steakhouse. Von seiner Frau lebt die Legende Buffet getrennt. Und die drei Kinder hat er angeblich enterbt, damit sie selbst lernen, Geld zu verdienen.

In den letzten 17 Jahren genehmigte er sich nur ein Jahresgehalt von 100.000 Dollar. Damit ist er einer der am schlechtesten bezahlten Firmenchefs und Manager mit dem besten Gehalt-Performance-Verhältnis.

(Quelle: Gilthserano)

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One Comment - “Warren Buffett”

  1. Warren the Fan Says:

    Ich habe Warren Buffett live erlebt, als er in der Schweiz zu Besuch war und er hat auf mich einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Die Seriosität und Bedachtheit in Person, würde ich sagen!


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